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ICN-bildungsangebote

Übersicht über die Bildungsangebote

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen eine Übersicht über Bildungsangebote verschiedener Berliner Organisationen.

Fairer Handel – ein Weg aus postkolonialer Abhängigkeit?

Seit der französischen Revolution beflügelten Freiheitsbestrebungen die Länder des Globalen Südens dazu, ihre Unabhängigkeit zu erringen. Doch welche wirtschaftlichen Abhängigkeiten bestehen heute noch zu den ehemaligen Kolonialmächten? Welche Verantwortung kommt Deutschland dabei zu? Und wie kann der Faire Handel Mechanismen der Ungleichheit durchbrechen?
In diesem Workshop beschäftigen sich die Schüler*innen mit der Geschichte der De(Kolonisierung) ausgewählter Länder des Globalen Südens und den heutigen Herausforderungen.
Anhand von Alltagsprodukten können Länderschwerpunkte gewählt werden, die dabei im Fokus stehen:
• Kakao (Mexiko, Ghana, Togo),
• Zuckerrohr (Haiti, Paraguay),
• Kaffee (Mexiko, Ruanda, Tansania) oder
• Palmöl (Indonesien, Ghana).
Die Teilnehmenden gehen auch der Frage nach, wie es fairen Kooperativen gelingen kann, den Lebensstandard ihrer Gemeinde nachhaltig zu verbessern. Doch reicht das, um koloniale Kontinuitäten zu überwinden?

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Planetary Health Diet-Ackertour

Wie können wir im Jahr 2050 zehn Milliarden Menschen gesund und klimafreundlich ernähren? Auf dieser Tour lernen die SchülerInnen die „Planetary Health Diet“ (PHD) kennen – eine wissenschaftlich fundierte Ernährungsempfehlung, die sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Grenzen unseres Planeten respektiert. Am Beispiel des 2000 m²-Weltackers wird verdeutlicht, wie viel Fläche für verschiedene Lebensmittel benötigt wird. Die Teilnehmenden entdecken, was an der PHD gesund und klimafreundlich ist, und planen am Ende ihr eigenes PHD-Gericht, um den Flächenbedarf konkret zu berechnen.

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Bodenbiodiversitäts-Ackertour

Wir laden die SchülerInnen auf eine spannende Reise unter die Erde ein. Wer lebt eigentlich im Boden und warum sind diese winzigen Lebewesen für unser Überleben unverzichtbar? Auf dem 2000 m² großen Weltacker erforschen die Teilnehmenden das unsichtbare Ökosystem Boden. Sie lernen die Vielfalt der Bodenorganismen kennen – von Springschwänzen und Milben bis hin zu den faszinierenden Knöllchenbakterien, die in Symbiose mit Pflanzen leben. Durch Mitmach-Aktivitäten, Beobachtungen und Experimente wir das Leben im Boden greifbar. Die Tour verdeutlicht die zentrale Rolle der Biodiversität für fruchtbare Böden, gesunde Nahrungsmittel und den Klimaschutz. Die Teilnehmenden verstehen, wie wichtig der Schutz dieser Lebensvielfalt für eine nachhaltige Zukunft ist.

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Klima-Ackertour

Auf dem 2000 m² großen Weltacker – der Fläche, die jedem Menschen rechnerisch zur Verfügung stehen würde, wenn man die globalen Ackerflächen gerecht unter allen Menschen aufteilt – erfahren die Schülerinnen und Schüler, was darauf wächst, wie viel Fläche unsere Lebensmittel brauchen und was das mit dem Klima zu tun hat. Mit einer Mischung aus Tour und Mitmach-Formaten erkunden sie die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Klimawandel und globaler Gerechtigkeit. Zentrale Erfahrungen sind: Essen verändert Klima – was wir essen, beeinflusst direkt die Erderwärmung. Es ist genug für alle da – wenn wir die Ackerflächen gerecht und nachhaltig nutzen, muss niemand hungern. Jeder Bissen zählt – alles, was wir konsumieren, hat seinen Ursprung und verändert Böden, Landschaften und ganze Regionen. Die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam Ideen für eine nachhaltige Zukunft und reflektieren ihren eigenen Konsum.

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„Female Refugees – 10 Jahre Fluchtsommer, was folgt? – Theaterprojekt samt Jugendlichen“

Wie erleben Frauen Flucht? Ein Team von 3 Schauspielerinnen führt zu diesem Thema mit einer Klasse Theaterworkshops durch.
Es gibt
a) einen inhaltlichen Austausch und
b) eine künstlerische Arbeit.
Neben dem Diskutieren politischer und kultureller Ursachen gibt es eine begleitete emotionale Annäherung aus feministischer Perspektive. Und wir lesen ein kurzes Theaterstück und spielen Szenen nach.
Ziel ist, für die Umstände von geflüchteten Frauen zu sensibilisieren und das Thema nicht nur eurozentristisch zu betrachten. Zusammenhänge sollen gemeinsam kritisch hinterfragt werden.

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FAIRnäht! – Mehr Fairness im Kleiderschrank

In Deutschland werden pro Person Unmengen an Kleidung pro Jahr gekauft, oft kaum getragen und schnell wieder aussortiert. Neue Mode ist schnell produziert, günstig erhältlich und wirkt ständig verfügbar. Die weitreichenden Folgen für Mensch und Umwelt werden dabei häufig ausgeblendet. In diesem Workshop lernen die Schüler:innen die globalen Zusammenhänge der Textilproduktion kennen.

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Antikoloniale Visionen. Wie Bewegungen weltweit das Erbe des Deutschen Kolonialismus herausfordern.

www.antikolvi.org
Die Lernplattform porträtiert Menschen, die aus Regionen kommen, die Deutschland als Kolonialmacht besetzt und ausgebeutet hat. Jedes Porträt beleuchtet einen anderen Aspekt kolonialer Kontinuitäten und eröffnet die Diskussion zu einem größeren Thema. 2025 wurde mit dem Ngonnso Comic ein erstes Porträt im Kontext des Überthemas Restitution veröffentlicht. Jedes Jahr wird die Lernplattform um ein weiteres Comic-Porträt ergänzt.

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Friedensquiz

Das Friedensquiz fordert dich auf, dich spielerisch mit dem Thema Frieden auseinanderzusetzen. In 10 Fragen erfährst du, was Frieden wirklich bedeutet – und warum er mehr ist als nur die Abwesenheit von Krieg.
Es geht um Fragen wie:
Was macht einen gerechten Frieden aus?
Wie lassen sich Konflikte gewaltfrei lösen?
Und trägt der Klimawandel dazu bei, Konflikte zu verschärfen?
Das Quiz regt dich an, dein Verständnis von Frieden zu hinterfragen und mit anderen darüber zu sprechen: Wie könnte ein positiver Frieden aussehen – weltweit und in deinem Alltag?

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Palmöl – geht es auch nachhaltig und fair?

Palmöl versteckt sich in vielen industriell hergestellten Produkten wie Schokoriegeln,
Chips und Tütensuppen.
Wir fragen uns in diesem Workshop, welche Eigenschaften
diesen Rohstoff für die Lebensmittelindustrie so beliebt und günstig machen. Dann
beschäftigen wir uns mit der Kehrseite dieses billigen Öls – der Ausbeutung von Mensch
und Umwelt.
Als Handlungsoptionen entdecken wir alternative Produkte ohne Palmöl. Außerdem
erfahren wir, ob und wie sich Palmöl fair und nachhaltig anbauen lässt. Als Leuchtturm
des Fairen Handels im Ölpalmenanbau lernen wir das Unternehmen Serendipalm in
Ghana kennen.

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„Wessen Wasser? eine feministisch-nachhaltige Theaterarbeit samt Schüler*innen

Ist -der Zugang zu – Wasser ein Menschenrecht? Diese Frage stellen wir, ein Team an 3-4 diversen Künstler*innen, uns zusammen mit 15-20 SuS in Workshops. Wir geben inhaltliche und künstlerische Inputs, begleiten Recherchen der Jugendlichen, machen gemeinsame Tanz- und Theaterübungen zum Thema. Haben sie Familie, die nicht in Deutschland lebt und kennen daher Erfahrungen wie Water Walks? Wir entwickeln Requisiten und erarbeiten kleine Texte und Spielszenen. Es geht es um eine feministische Perspektive. Es ist wichtig, „Wasser“ nicht nur mit den Augen weißer Menschen oder eurozentristisch zu betrachten, sondern globale Zusammenhänge zu erkennen.

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