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Hier finden Sie eine Übersicht unserer kommenden Veranstaltungen zum Globalen Lernen.

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Referent*innenfortbildung zu digitalen Echtzeit-Bildungsangeboten des Globalen Lernens

24. November | 9:00 - 13:30

Programm

09:00 Uhr Begrüßung im Plenum und technische Anleitung

09:30 Uhr Workshops

13:10 Uhr Zusammenfassung im Plenum und Abschied

13:30 Uhr Ende

 

Überblick über die Workshops

Workshop 1: Teller oder Tonne? Lebensmittelverschwendung und was wir dagegen tun können

Zielgruppe: Grundschule, Sek I und II, Berufsschule

Referentin: Lizbeth Makena Kiruai

Die Schüler*innen erwerben Wissen über vermeidbare Lebensmittelabfälle und wo sie in verschiedenen Stadien der Lebensmittelproduktionskette auftreten. Nach einem Einstieg mit Assoziationen zu Begriffen und Bildern sehen die Teilnehmenden einen kurzen Film, bekommen einen interaktiven Input und vertiefenihr erworbenes Wissen in einem Quiz. Anschließend erarbeiten sie in einem kleinen Simulationsspiel Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung auf lokaler, wirtschaftlicher und individueller Ebene.Die Schüler*innenbildensich eine eigene Meinung und können diesevertreten. Sie haben darüber reflektiert, welche Akteure in Bezug auf die Thematik wichtig sind und wer welche Verantwortung trägt. Und sie haben darüber nachgedacht, welche politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Handlungsoptionen es gibt. Sie fühlen sich selbst handlungsfähig und haben das Gefühl, etwas zur Verbesserung der Situation auch im kleinsten Sinne beitragen zu können.

 

Workshop 2: Fluchtmigration: weit weg und genau hier.

Zielgruppe: Sek I und II (ab 9. Klasse), Berufsschule

Referentin: Hanna Diederich

Der Workshop vermittelt grundlegendes Wissen über Fluchtgründe, globale Fluchtbewegungen und Asylanerkennung. Es geht um die Reflexion der eigenen Haltung zum Thema Flucht, Ansätze für Handlungsmöglichkeiten.Der Workshop startet mit einer anonymen Umfrage zum Thema Flucht, Migration und eigene Haltung. Diese wird an späterer Stelle ausgewertet und dient dann als Grundlage für eine Diskussion über gesellschaftliche und eigene Haltungen, Wissen und Handlungsmöglichkeiten. Anschließend beschäftigen sich die Teilnehmenden auf einer persönlichen und informativen Ebene mit unterschiedlichen Gründen, das eigene Land zu verlassen. Danachschätzen die Teilnehmenden ein, welche Gründe, das eigene Land zu verlassen, als Asylgrund anerkannt sind. Die Einschätzungen werden aufgelöst und diskutiert. Danach folgt ein Input zu globalen Hintergründen von Fluchtmigration und die Umfrage vom Beginn des Workshops wird ausgewertet und diskutiert. Auf der Basis eines Filmclips über eine Band von Geflüchteten gelingt ein möglichst positiver Abschluss des Workshops.

 

Workshop 3: Wo kommt eigentlich mein T-Shirt her?

Zielgruppe: Klasse 8 –12, Berufsschule

Referentin: Jeanine Glöyer

In diesem Workshop geht es um die konventionelle Textilproduktion und deren dramatische Auswirkungen auf die Umwelt und die an der Produktion beteiligten Arbeitnehmer*innen. Nach einem spielerischen Einstieg ins Thema Textil, wird die Wertschöpfungskette eines klassischen Baumwoll-T-Shirts nachvollzogen und anhand der Produktionsschritte des Baumwollanbaus und des Nähens genauer untersucht.Anschließend geht es darum,bereits bestehende Lösungsansätze und Alternativen kennenzulernen und diese kritisch zu hinterfragen.Abschließend reflektieren die Teilnehmer*innen über politische, wirtschaftliche und individuelle Verantwortlichkeiten und suchen nach Veränderungsmöglichkeiten auf allenEbenen. So soll der Workshop zum einen Wissen über vorherrschende Missstände und bereits bestehende Alternativansätze vermitteln, die eigene Urteilsbildung fördern und die Teilnehmer*innen zum anderen zum selbstständigen Handeln einladen.

 

Workshop 4: Gesundheit für alle!

Zielgruppe: Sek Iund II, Berufsschule

Referentin: Victoria Jeffries

In dem digitalen Echtzeit-Bildungsangebot stellen wir uns die Frage, wodie Länder Deutschland, Mosambik und USA im Hinblick auf die Erreichung der Nachhaltigkeits-Agenda 2030 stehenund was sie noch anpacken müssen.Fragen wie: „Wie sehen die Gesundheitssysteme aus? Und wie zugänglich sind sie?“ werden thematisiert. Hierfür geben wir den Teilnehmenden Informationen zu den Gesundheitssystemen sowie den Schwierigkeiten und Potenzialen, die diese mitbringen.Ziel der Einheit ist es, den Blick zu weiten, durch die Gegenüberstellung Deutschland/Mosambik/USA das „Eigene“ besser beurteilen zu können, eine Gerechtigkeitsdebatte anzustoßen und Empathie zu fördern.

 

Anmeldung mit der Angabe des ausgewählten Workshops bis zum 12.11.2020 an anmeldung@epiz-berlin.de.

Details

Datum:
24. November
Zeit:
9:00 - 13:30
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