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Hier finden Sie eine Übersicht unserer kommenden Veranstaltungen zum Globalen Lernen.

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Mehrteilige Online-Seminar-Reihe: Corona und die Krise der Weltwirtschaft, Teil 2: Auswirkungen der Krise im Globalen Süden

25. August | 10:00 - 13:00

Das Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationszentrum EPIZ e.V. führt gemeinsam mit dem Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag, BER e. V. eine mehrteilige Online-Seminar-Reihe zum Thema „Corona und die Krise der Weltwirtschaft“ durch. Die Online-Seminar-Reihe findet über die Plattform ZOOM  statt.

Anmeldung unter epiz@epiz-berlin.de

Mit Bestätigung der Anmeldung versenden wir den ZOOM- Zugangslink.

 

Corona und die Krise der Weltwirtschaft, Teil 2: Auswirkungen der Krise im Globalen Süden, 25.08.2020 10 – 13 Uhr

Referent: Christoph Ernst, Politik-Ökonom

Die Weltwirtschaftskrise, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde, wird die Weltwirtschaft nachhaltig verändern. Noch ist nicht ansatzweise absehbar, wie schwerwiegend und dauerhaft die Krise der Weltwirtschaft sein und welche wirtschaftlichen und sozialen Folgen sie haben wird. Aber einige Auswirkungen zeichnen sich schon ab: Die Staatsverschuldung wird massiv zunehmen, bei vielen Staaten bis zur Grenze ihrer Belastbarkeit – oder darüber hinaus. Länder, die von Einkommen aus Erdöl-Exporten abhängig sind, sind durch den Einbruch der Öl-Preise massiv getroffen. In der Veranstaltung soll ein Überblick über diese und weitere ökonomische Konsequenzen der Krise gegeben werden.

Fragestellung der Veranstaltung:

  • Welche ökonomischen Auswirkungen der Krise für Länder des Globalen Südens zeichnen sich aktuell ab?
  • Welche Volkswirtschaften werden voraussichtlich geschwächt, welche gestärkt aus der Krise hervorgehen?
  • Welche Debatten gibt es in Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu diesen Themen?

 

Corona und die Krise der Weltwirtschaft, Teil 3: Mit global-gerechter Gesundheitspolitik ist das so eine Sache! (Arbeitstitel) | Netzwerktreffen 2.9.2020 | 18 – 20 Uhr

Referent: Dr. Andreas Wulf, medico-international

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass Gesundheitsvorsorge als globaler Bereich der Daseinsvorsorge nicht ausreichend ausgestattet ist. Eine Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus dem Bereich kritische Medizin und Entwicklungspolitik fordern seit langem, im Zuge der COVID-19-Kampage noch stärker, eine Gemeinwohl-orientierte Gesundheitsversorgung. Zu zeigen hat sich das u.a. in der Erforschung und Produktion von Tests, Medikamenten und Impfstoffen und die faire Vertreibung und lizenzfreie Produktion von Medikamenten. Global-gerechte Gesundheitsversorgung ist aber mehr: Sie bedeutet Beteiligung aller Akteur*innen, sie bedeutet die sozialen Dimensionen (gesunde Ernährung, hygienische Wohnstandards) mit zuberücksichtigen, sie bedeutet Abkehr von stereotypen Denken („Pandemien gibt es nur in Asien und Afrika“). Auch steht zu befürchten, dass mit dem Fokus auf die Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen, global-gerechte Gesundheitsversorgung wieder in das Hintertreffen gerät.

Global-gerechte Gesundheit spielt auch für Berlin eine Rolle. Mit „Health Capital Berlin Brandenburg“ die Gesundheitswirtschaft eine große Bedeutung, insbesondere die Biotech- und Pharmaindustrie. In der Berliner Pharmabranche besteht aus universitären Einrichtungen, außeruniversitären Einrichtungen wie Leibniz-Gemeinschaften, Technologieparks mit dem Schwerpunkt Life Sciences und diversen Pharmaunternehmen.

 

Corona und die Krise der Weltwirtschaft, Teil 4: Was folgt aus der Krise? Debatten und kritische Perspektiven, 01.10.2020 10 – 13 Uhr

Referent: Christoph Ernst, Politik-Ökonom

Seit Beginn der Corona-Pandemie wird in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik darüber diskutiert, ob und wie sich Weltwirtschaft durch die Krise dauerhaft verändern wird. Im Zentrum der Debatten stehen dabei folgende Fragen:

  • Welche Entwicklungstrends der Weltwirtschaft der letzten Jahrzehnte werden durch die Krise verstärkt, welche gebrochen?
  • Bedeutet die Krise ein Ende der globalen Hegemonie neoliberaler Wirtschaftspolitik?
  • Welche neuen Debatten zum Umgang mit der Krise gibt es in der Wirtschaftswissenschaft?
  • Wie werden die Weltwirtschaftskrise und mögliche politische Gegenmittel zusammen mit der globalen Klimakrise diskutiert?

Details

Datum:
25. August
Zeit:
10:00 - 13:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstalter

Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum (EPIZ e.V.)
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)