Freihandelsabkommen zwischen EU und Afrika: un/faire Handelspraxis?
Wie laufen die Verhandlungen zu Freihandelsabkommen zwischen der europäischen Union und afrikanischen Ländern? Sind diese Handelsbeziehungen für alle Beteiligten profitabel?
Auf dieser Seite bieten wir Ihnen eine Übersicht über Bildungsangebote verschiedener Berliner Organisationen.
Wie laufen die Verhandlungen zu Freihandelsabkommen zwischen der europäischen Union und afrikanischen Ländern? Sind diese Handelsbeziehungen für alle Beteiligten profitabel?

Naschen versüßt unseren Alltag. Aber welche Folgen hat Zuckerrohr für die Anbauländer des Globalen Südens und für unsere Gesundheit? Im Workshop entdecken wir die kolonialen Spuren des heutigen Zuckerrohranbaus. Wir erfahren von den ungerechten Arbeitsbedingungen, der Kinderarbeit sowie den verheerenden Wirkungen auf Umwelt und Klima. Wir stellen uns auch dem schädlichen Einfluss des Zuckerkonsums auf unsere Gesundheit.

Neben Freiwilligenaustauschen, Workcamps und vielerlei Engagementmöglichkeiten für ehemalige Freiwillige, bietet ICJA e.V. auch Workshops des Globalen Lernens an Schulen (Sekundarstufe I &II, sowie Berufsschulen) zu den Themen Klimagerechtigkeit, Globalisierung, Handy und Ernährung. Jeder Workshop ist an die Klasse angepasst und setzt sich als Ziel, zu sensibilisieren, auf Missstände aufmerksam zu machen und dazu anzuregen, neu gewonnene Einsichten in ihren Alltag und das Berufsfeld zu integrieren. Außerdem werden die Schüler*innen, nach Bedarf über unterschiedliche Möglichkeiten von geförderten Auslandsaufenthalten informiert. Die Workshops werden meist von ehrenamtlichen, jungen Multiplikator*innen angeleitet. Durch Anwendung partizipativer Methoden und den geringen Altersunterschied werden die Schüler*innen unmittelbar angesprochen.

Internationale Unternehmen beuten in Lateinamerika mit der Unterstützung korrupter Regierungen das angestammte Land indigener Gemeinschaften aus. Im Mai 2014 beobachtete das Team von peace brigades international in Guatemala die Eskalation des Konflikts in La Puya zwischen den ansässigen Bauern und den Sicherheitskräften einer transnationalen Minengesellschaft. Auf diesem Szenario aufbauend entwickelte das pbi-Bildungsprojekt ein Planspiel für Schüler:innen.
In dem Planspiel können Schüler:innen beispielhaft die Ursachen für in diesem Kontext entstehende Konflikte kennenlernen. Sie schlüpfen dabei in die Rollen der verschiedenen Beteiligten und lernen dadurch deren Eigeninteressen und Hintergründe kennen. Sie erfahren, wie lokale Menschenrechtsverteidiger:innen sich mit Unterstützung internationaler Organisationen gegen die Interessen transnationaler Unternehmen gewaltfrei zur Wehr setzen und welchen Risiken und Gefahren sie sich dabei aussetzen.

Die Menschen in West Papua, wo sich der drittgrößte Regenwald der Erde befindet, sind seit 60 Jahren einem gewaltsamen gesellschaftlichen Wandel ausgesetzt. Sie erfahren Diskriminierung, Vertreibung und Terror.
Wie lebt es sich als Jugendlicher in solch einer Atmosphäre?
Wie überleben sie inmitten der Zerstörung ihrer Umwelt und Umgebung?
Wie können sie ihre Identität finden, ihre Kultur und Würde bewahren und sichtbar werden?
Nach einer Einführung in die Geschichte und der aktuellen Situation in Papua findet eine gemeinsame Betrachtung und Auseinandersetzung einer Foto-Ausstellung in Kleingruppen anhand von Leitfragen statt. Nach einer kurzen Präsentation der Gruppen-Ergebnisse im Welt-Cafe wird eine Reflexion und Diskussion über die unterschiedlichen Lebenswelten, Zukunftsaussichten und Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf die sich verschärfende globalen Klimakrise geführt — Was können die Teilnehmenden hier vor Ort tun? Was müssen politisch Verantwortliche tun? etc. Danach folgt eine Phase kreativer Gestaltung von eigenen Visionen, Zielen und Forderungen der Teilnehmenden.

Mit einer Zauberkette reist Dudu um die Welt, trifft Kinder und erfährt von ihnen, woher die Schokolade kommt, wo Bananen wachsen und wie Fußbälle hergestellt werden. Auf seinen Abenteuern lernt er die positiven Auswirkungen des Fairen Handels kennen.
Es sind insgesamt 3 Bildungseinheiten.
Die 3 Geschichten werden mit einem interaktiven japanischen Papiertheater, dem Kamishibai, erzählt.
Es sind 3 Kapiteln die unabhängig eingesetzt werden können, es empfiehlt sich aber mit dem ersten Kapitel zu Schokolade anzufangen, da in diesem Kapitel erzählt wird, wie Dudu zu der Zauberbohne kam. Die einzelnen Geschichten können auch ausgeliehen werden.

Diese digitale Exkursion setzt sich mit verschiedenen Themen rund um Honduras auseinander. Spielerisch lernt man hier, mit den Bedingungen des globalen Zeitalters umzugehen und taucht dabei ein in die Geschichte des
Landes, die Natur und den Alltag der Menschen.

Jedes Jahr werden in Deutschland so viele Lebensmittel weggeworfen, dass wir mit ihnen eine Lastwagenkarawane von Berlin bis nach Kapstadt befüllen könnten. Über die Hälfte dieser weggeworfenen Lebensmittel wäre noch einwandfrei genießbar. Diese unnötige Lebensmittelverschwendung belastet unser Klima, unsere Umwelt und die planetaren Grenzen enorm.

Unser Projekt Koloniale Spurensuche in den Gärten der Welt hat zum Ziel koloniale Kontinuitäten und Narrative, mit denen botanische Anlagen verstrickt sind, zu beleuchten und in einen lebensweltlichen Bezug für Schüler*innen aus den Klassenstufen 7-10.

Die Exkursion verbindet die Prinzipien des Globalen Lernens mit Bezug auf Namibia.

Das Projekt „Globales Lernen in Kindergärten und Schulen: Aller Anfang ist fair – Aufbruch in eine nachhaltige Welt“ verfolgt die Idee, auf neue attraktive Weise, Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Kulturen zu fördern.

Ein kurzer Film gibt den Schülerinnen und Schüler eine Einführung zur Entstehung und dem Sinn der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. In einem Spiel erraten sie den Inhalt einzelner Menschenrechte.