
Fairer Handel – ein Weg aus postkolonialer Abhängigkeit?
Seit der französischen Revolution beflügelten Freiheitsbestrebungen die Länder des Globalen Südens dazu, ihre Unabhängigkeit zu erringen. Doch welche wirtschaftlichen Abhängigkeiten bestehen heute noch zu den ehemaligen Kolonialmächten? Welche Verantwortung kommt Deutschland dabei zu? Und wie kann der Faire Handel Mechanismen der Ungleichheit durchbrechen?
In diesem Workshop beschäftigen sich die Schüler*innen mit der Geschichte der De(Kolonisierung) ausgewählter Länder des Globalen Südens und den heutigen Herausforderungen.
Anhand von Alltagsprodukten können Länderschwerpunkte gewählt werden, die dabei im Fokus stehen:
• Kakao (Mexiko, Ghana, Togo),
• Zuckerrohr (Haiti, Paraguay),
• Kaffee (Mexiko, Ruanda, Tansania) oder
• Palmöl (Indonesien, Ghana).
Die Teilnehmenden gehen auch der Frage nach, wie es fairen Kooperativen gelingen kann, den Lebensstandard ihrer Gemeinde nachhaltig zu verbessern. Doch reicht das, um koloniale Kontinuitäten zu überwinden?







