- Zielgruppe: Berufsschule, Grundschule, Kita, Lehrkräfte/Multiplikator*innen, Sek I, Sek II, Sonstige
- Thema: Armut und soziale Sicherheit auf lokaler und globaler Ebene, Bildung im lokalen und globalen Kontext, Biodiversität, Chancen und Gefahren des technologischen Fortschritts, Demografische Strukturen und Entwicklung, Dimensionen internationaler Zusammenarbeit / Entwicklungszusammenarbeit und ihre Folgen, Frieden, Gerechtigkeit und Konflikte, Geschichte der Globalisierung: Vom Kolonialismus zum "Global Village", Globalisierung von Wirtschaft und Arbeit, Klimawandel, Klimaschutz, Klimaanpassung, Kommunikation im globalen Kontext, Landwirtschaft und Ernährung, Lokale und globale Umweltveränderungen, Menschenrechte und Kinderrechte, Migration und Integration, Mobilität, Stadtentwicklung und Verkehr auf lokaler und globaler Ebene, Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung, Vielfalt der Werte, Kulturen und Lebensverhältnisse: Diversität und Inklusion, Vielfalt des Wassers, Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum
Beschreibung:
Wie gestaltet sich der Prozess des Anbaus von Kakao bis zur Produktion von Schokoladen? Wer gewinnt und wer verliert? Spielerisch erfahren wir, wie Kakao angebaut wird, wann der Kakaobaum erste Früchte trägt, wie die Ernte der Früchte und der Verkauf von Kakaobohnen organisiert werden. Danach werden wir selbst anhand eines Produktionskoffers zu Produzent*innen und laufen den ganzen Prozess der Herstellung von Schokolade d. h. von den Kakaobohnen bis zur fertigen Tafel Schokolade durch. Interaktiv erfahren wir, wer z. B. von den Schokoladenfirmen, Schokoladenfabriken und Bauern, Schiffstransporten sowie Zwischenhändlern und Supermärkten Gewinner oder Verlierer sind. Durch kritische Auseinandersetzungen erkunden wir, was Fairer Handel bedeutet und welche Handlungsmöglichkeiten für uns bestehen.
Lernziel:
Die Teilnehmenden wissen, dass die Hauptanbauländer von Kakao die Verlierer und die westlichen Schokoladen Fabriken die Gewinnerinnen auf dem Kakao-Weltmarkt sind. Die Teilnehmenden reflektieren die Mitverantwortung der ehemaligen Kolonialmächte an Entwicklungsproblemen u.a. der Kakaoanbauländer. Sie setzen sich mit Handlungsoptionen auseinander.
Bund für interkulturelle Sensibilisierung und Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland (BIB) ist eine Nichtregierungsorganisation. Seit 2015 ist BIB e. V. in folgenden eng miteinander verbundenen Schwerpunkten tätig: Engagement in der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit im Inland, Beschäftigungs- und Integrationsarbeit durch Beratung, und interkulturelle Sensibilisierung, und die Organisation sowie Durchführung von Auslands-projekten in Sozial- und Bildungsbereichen.
BIB e. V.
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Tel.: 030/ 91701 382
Mobil: 0173 844 56 18
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Sachunterricht:
Thema: Wie kommen die Produkte auf und in den Markt? Inhalte: Recherche und Verortung: Was kommt woher?), globaler Markt (wirtschaftliche Verflechtungen am konkreten Beispiel) und fairer Handel
Gesellschaftswissenschaften:
Themenfeld 3.1: Ernährung – wie werden Menschen satt?
Thema: Überfluss und Mangel in der „Einen Welt“
Inhalte: Globalisierung im Supermarkt (z. B. Herkunft, Wege, Nachhaltigkeit), Ursachen und Auswirkungen von Überfluss und Mangel auf die Lebensbedingungen in der „Einen Welt“, Fairer Handel
Kostenfrei für alle Interessierten