Kakao, Kaffee und Bananen – edle Luxusgüter oder einfach nur Lebensmittel?

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Welche Auswirkungen haben Anbau und Handel tropischer Früchte sowie unser Konsum auf andere Teile der Welt? In unseren Workshops informieren wir über Zusammenhänge in der Weltwirtschaft sowie über die Möglichkeiten und Grenzen des Fairen Handels. Wir möchten dabei zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten anregen. Dazu zeigen wir die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzentinnen und Produzenten von Kaffee, Kakao und Bananen ebenso wie die damit verbundenen Missstände auf. Die Schüler*innen erleben spielerisch und mit allen Sinnen, was Fairer Handel bedeuten kann. Über Pflanzen-, Frucht- oder Bohnenexempeln können die Schüler*innen Informationen zu Botanik, Klima und Anbau verschiedener tropischer Produkte recherchieren. Bild- und Kartenmaterial, sowie Rollen- und Planspiele machen die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Kaffee-, Kakao- und Bananenanbau erfahrbar. Die Schüler*innen analysieren das globale Wirtschaftssystem, weltwirtschaftliche Abhängigkeiten und ungerechte Verteilung von Ressourcen/ Gewinnen ebenso wie Chancen und Grenzen des Fairen Handels. Bewerten: Die Schüler*innen können das Weltwirtschaftssystem bewerten und erfahren durch Rollen- und Planspiele einen Perspektivenwechsel, machen sich eigene und fremde Lebensbedingungen bewusst und reflektieren diese. Sie beurteilen die Auswirkungen des globalen Wandels auf die Lebensrealitäten der Familien der Produzierenden. Das Kennenlernen des Fairen Handels zeigt mögliche Alternativen auf. Schüler*innen können aufgrund des zuvor erworbenen Wissens eine kritische Bewertung zu ungerechten Arbeitsbedingungen und globalen Abhängigkeiten abgeben und sich überdies eine eigene fundierte Haltung zum Thema erarbeiten. Handeln: Die Schüler*innen erkennen ihre Mitverantwortung als Konsumenten in Deutschland für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Produzen*innen sowie der Umwelt in den Anbauländern und reflektieren dies kritisch. Darüber hinaus erkennen sie, dass es alternative Möglichkeiten der Produktion und des Handels im Sinne der Nachhaltigkeit auf lokaler und globaler Ebene gibt. Sie können selbst durch Veränderung ihrer Konsumgewohnheiten zu einer nachhaltigeren Entwicklung beitragen.

BAOBAB Berlin e.V.

Greifswalder Str. 4
10405 Berlin

Kontakt:

Tanja Nikas/
Lavern Wolfram
Tel. 030 442 61 74

E-Mail: bildung@baobab-berlin.de
www.baobab-berlin.de

Veranstaltungskosten:

Die Kosten belaufen sich auf 2 € pro Schüler*in.

Sachunterricht 1–4:
  • 3.3 Markt – Einkaufen, aber wo und wie?

Gesellschaftswissenschaften 5–6:
  • 3.1 Ernährung – wie werden Menschen satt?
  • 3.4 Armut und Reichtum

Wirtschaft-Arbeit-Technik 7–10:
  • 3.5 Ernährung 7/8
  • 3.9 Gesundheit und Konsum 7/8
  • 3.15 Lebensmittelverarbeitung  9/10„„

Politische Bildung 7–10:
  • 3.2 Leben in einer globalisierten Welt 7/8
  • 3.8 Europa in der Welt 9/10„„„

Geographie 7–10:
  • 3.3 Vielfalt der Erde
  • 3.4 Armut und Reichtum

Geschichte 7–10:
  • 3.3 Europäische Expansion und Kolonialismus 7/8
  • 3.6 Wirtschaft und Handel 9/10„„

Ethik 7–10:
  • 3.2 Wie frei bin ich? Freiheit und Verantwortung
  • 3.3 Was ist gerecht? Recht und Gerechtigkeit

Biologie 7–10:
  • 3.2 Lebensräume und ihre Bewohner – vielfältige Wechselbeziehungen
  • 3.3 Stoffwechsel des Menschen„„