Globales Lernen im Berliner Schulgesetz

Das Berliner Schulgesetz fordert, dass Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern, zu verantwortungsbewussten, vorurteilsfreien und differenziert bewertenden Menschen ausgebildet werden.

 

Bereits in Paragraph 1 hei√üt es: ‚ÄěDiese Pers√∂nlichkeiten m√ľssen sich der
Verantwortung gegen√ľber der Allgemeinheit bewusst sein, und ihre Haltung muss bestimmt werden von der Anerkennung der Gleichberechtigung aller Menschen, von der Achtung vor jeder ehrlichen √úberzeugung und von der Anerkennung der Notwendigkeit einer fortschrittlichen Gestaltung der gesellschaftlichen Verh√§ltnisse sowie einer friedlichen Verst√§ndigung der V√∂lker.‚Äú

Das Berliner Schulgesetz benennt als Bildungsziele unter anderem:

§ 3
 (1) Die Schule soll Kenntnisse, F√§higkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen vermitteln, die die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler in die Lage versetzen, ihre Entscheidungen selbstst√§ndig zu treffen und selbstst√§ndig weiterzulernen, um berufliche und pers√∂nliche Entwicklungsaufgaben zu bew√§ltigen, das eigene Leben aktiv zu gestalten, verantwortlich am sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben teilzunehmen
und die Zukunft der Gesellschaft mitzuformen.

Spezifiziert werden die Ziele in Bezug auf das Globale Lernen wie folgt:

(3) Schulische Bildung und Erziehung sollen die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler insbesondere bef√§higen,

(3.3.) die eigene Kultur sowie andere Kulturen kennen zu lernen und zu verstehen, Menschen anderer Herkunft, Religion und Weltanschauung vorurteilsfrei zu begegnen, zum friedlichen Zusammenleben der Kulturen durch die Entwicklung von interkultureller Kompetenz beizutragen und f√ľr das Lebensrecht und die W√ľrde aller Menschen einzutreten,

(3.5.) die Auswirkungen des eigenen und gesellschaftlichen Handelns auf die nat√ľrlichen lokalen und globalen Lebensgrundlagen zu erkennen, f√ľr ihren Schutz Mitverantwortung zu √ľbernehmen und sie f√ľr die folgenden Generationen zu erhalten,

(3.6.) die Folgen technischer, rechtlicher, politischer und √∂konomischer Entwicklungen abzusch√§tzen sowie die wachsenden Anforderungen des gesellschaftlichen Wandels und der internationalen Dimension aller Lebensbez√ľge zu bew√§ltigen.

Die oben benannten Bildungsziele finden sich in den Rahmenplänen wieder:
F√ľr die F√§cher Geografie und Politikwissenschaft hat EPIZ gemeinsam mit weiteren Organisationen des Globalen Lernens (DED Schulprogramm und Transfer 21) Handreichungen entwickelt, in denen aufgezeigt wird, welche Ankn√ľpfungspunkte zwischen den Inhalten des Globalen Lernens und den in den Rahmenpl√§nen geforderten Unterrichtsinhalte bestehen.

Weitere Informationen zu den Handreichungen finden Sie hier.

undefined Globales Lernen in Berliner Rahmenlehrpl√§nen