Expedition Grönland - Nachhaltigkeit von den Wikingern lernen

Lernbox Expedition Grönland für fächerübergreifenden Unterricht in der SEK I

Das Material eignet sich für die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in allen Schulformen und außerschulischen Bildungsmaßnahmen. Es fördert forschendes Lernen und ist im fächerübergreifenden Unterricht einsetzbar. Die Lernbox orientiert sich am Wissensstand von Schülerinnen und Schülern von 12 bis 15 Jahren und kann variabel genutzt werden. Mit ihr können beispielsweise Projekttage in den Fächern Geographie, Politik oder Geschichte gestaltet werden. Mit den Bilderquizzen, Rollenspielen und World Cafés kann aber auch losgelöst voneinander in einzelnen Unterrichtsstunden gearbeitet werden. Alle Materialien stehen kostenlos zum Downloaden (https://www.wilabonn.de/Lernbox-Groenland) oder zum Ausleihen im EPIZ zur Verfügung.

 

Die Expedition


Wikinger werden meist als brutale Plünderer und Krieger gesehen. Tatsächlich waren es in erster Linie Bauern, Handwerker, Händler und Entdecker. Im Jahr 986 v. Chr. siedelten Wikinger auf Grönland. 500 Jahre später verschwanden die Siedlungen wieder. Bis heute ist ungewiss, was genau passierte. Es wird jedoch vermutet, dass Klimawandel, veränderte Handelsbeziehungen sowie die induzierten Veränderungen im gesellschaftlichen Gefüge Einflussfaktoren waren. Die Siedlungen liefern damit ein interessantes Modell für Nachhaltigkeit. Der historische Fall ist ausreichend vielschichtig, lässt sich aber in seiner Ganzheitlichkeit leichter verstehen als heutige globale Herausforderungen.


Das Material ermutigt Schüler/innen, sich mit folgenden Fragen auseinander zu setzen:
• Inwiefern beeinflussen Umweltveränderungen Gesellschaft?
• In welchem Ausmaß sind Menschen in der Lage, Einfluss auf die Veränderungen zu nehmen?

Um diese Fragen zu beantworten, begeben sich die Schüler/innen auf eine imaginäre Expedition. Dabei können folgende Lernziele erreicht werden:
• Bewusstsein für gesellschaftliche Auswirkungen des Klimawandels und globaler  ökonomischer Veränderungen,
• Wissen über verschiedene Anpassungsstrategien sowie darüber, wie gesellschaftliche Strukturen Anpassungsfähigkeit und -strategien bedingen,
• Fähigkeit komplexe Zusammenhänge zu entschlüsseln, daraus Handlungsoptionen abzuleiten und diese zu bewerten.

 

Das historische Grönland

Übung 1

Die Schüler/innen erhalten u.a. folgende Artefakte, die von Archäologen auf Grönland gefunden. Worum handelt es sich bei diesen Artefakten? Was sagen sie über die Ernährung, die Wirtschaft und die Gesellschaft der Wikinger auf Grönland aus? Welche Vermutungen ergeben sich über das Ende der Siedlungen? Welche weiteren Fragen sind aufgekommen?

Übung 2

Mit der Sage von Eric dem Roten wird der Frage nachgegangen, warum Wikinger auf Grönland siedelten?

Übung 3

Welche Lage ist günstig für eine Besiedlung? Nach der Auswahl ihres Siedlungsortes, erleben die Schüler/innen in einer Simulation, wie sich die Situation auf ihrem Hof mit der Zeit veränderte.

Übung 4

Ihre Erfahrung vergleichen die Schüler/innen mit archäologischen Forschungsergebnissen. Welche Verbindungen zwischen Klimawandel, Handel, Kultur und Anpassungsfähigkeit können sie herstellen?

 

Angebote für Lehrkräfte

Ausleihkoffer: Der Koffer enthält verschiedene Materialien für die Expedition. Das Handbuch für Lehrkräfte führt in die Themenbereiche der verschiedenen Übungsteile ein und gibt Vorschläge zur Durchführung der einzelnen Unterrichtseinheiten.

Download: Sie finden alle Materialien zum selbst Drucken auf: www.wilabonn.de/Lernbox-Groenland

Schüler-Projekttage: Wir vermitteln Referent/innen für Projekttage. Bei eintägigen Veranstaltungen steht die Geschichte der Wikinger auf Grönland im Fokus. Zum Abschluss sammeln die Schüler/innen erste Gedanken und Fragen für den Übertrag auf Nachhaltigkeit heute.

 

Kontakt

Projektagentur

Andreas Joppich

Bänschstr. 88

10247 Berlin

Tel.: 0176 83043355

Mail: andreas.joppich@gmx.de

Web: www.projekte-joppich.de/groenland