ENSA - Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm


Von ENSA werden Schulbegegnungen von Jugendlichen aus Deutschland in Entwicklungs- und Transformationsländern gefördert (Outgoing) sowie der Aufenthalt von Jugendlichen aus Entwicklungs- und Transformationsländern in Deutschland (Incoming). 
 

Wer kann sich für die ENSA-Förderung bewerben?


Antragsberechtigt sind alle weiterführenden Schulen in Deutschland und Elternvereine sowie Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Kooperation mit diesen Schulen. Anträge in Kooperation zwischen Schulen und NRO werden bevorzugt berücksichtigt. NRO leisten mit ihren Erfahrungen im entwicklungspolitischen Bereich einen wichtigen Beitrag zur Begleitung der Schulpartnerschaften.
 

Förderkriterien


Zur Förderung einer ENSA-Schulbegegnung müssen folgende inhaltlichen Kriterien erfüllt sein:

• Im Partnerland sollen eine feste Partnergruppe und ein Partner vorhanden sein, mit denen die Begegnung partnerschaftlich geplant und durchgeführt wird.

• Die Gruppen aus Deutschland und dem Partnerland sollen in etwa die gleiche Größe und die Teilnehmenden ungefähr das gleiche Alter haben und sich in vergleichbaren Lebensbedingungen bewegen.

• Das Programm und die Reise sollen zwischen den Partnern in Nord und Süd (-Ost) gemeinsam und gleichberechtigt abgestimmt werden.

• Die Jugendlichen in Nord und Süd (-Ost) sollen die Partnerschaft/Kooperation in allen Phasen aktiv mit gestalten.

• Die Antragstellenden sollen ein längerfristiges Engagement der Teilnehmenden in entwicklungspolitischer Bildungsarbeit sicherstellen und eine Vernetzung mit anderen Organisationen anstreben.

• Die Teilnehmenden sollen zum Erlernen der Partnersprachen ermutigt werden.


Außerdem muss die zu fördernde Austausch- und Begegnungsmaßnahme formale Rahmenbedingungen erfüllen:

• Begegnungsdauer: 18 Tage oder länger; davon 14 Programmtage (Tage mit Begegnungsprogramm), 1 Tag Anreise, 1 Tag Abreise, 2 Tage frei; gefördert werden 14 Programmtage.

• Eine umfassende Vor- und Nachbereitung der Teilnehmenden durch Nichtregierungsorganisation/Schule (zusätzlich zu der ENSA-Vor- und Nachbereitung) muss gewährleistet sein.

• Das Mindestalter der SchülerInnen ist 15 Jahre, das Höchstalter 24 Jahre; die Betreuenden sind hiervon ausgenommen.

• Die empfohlene Gruppengröße beläuft sich auf 6 bis 12 Teilnehmende.

• Das Verhältnis von Teilnehmenden und Betreuenden soll entsprechend dem Alter und den Erfahrungen der SchülerInnen angemessen sein (ca. 2 BetreuerInnen auf 10 SchülerInnen).

• Eine durchgängige und kompetente Betreuung der Reisegruppe durch den Antragsteller vor, während und nach dem Auslandsaufenthalt muss sichergestellt sein.

• Die Betreuungspersonen sollen über Erfahrungen in der Betreuung entwicklungspolitischer Jugendbegegnungen verfügen.

• Der Antragsteller hat die Versicherungspflicht für die Teilnehmenden.

• Die Teilnehmenden sollen einen Eigenanteil von ca. 30 Prozent aufbringen.


Bitte kontaktieren Sie bei allen Fragen rund um die ENSA-Förderung die ENSA-Geschäftsstelle.

www.ensa-programm.com